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10 Tipps für den „inneren Frühlingsputz“

Verhaltensweisen und Gewohnheiten sind sehr schwer zu ändern, aber nicht unmöglich. Mit Disziplin, Durchhaltevermögen und Motivation können Sie es schaffen, Verhaltensmuster zu durchbrechen. Wir zeigen Ihnen auf, wie Sie in 10 Schritten Verhalten und Gewohnheiten ändern und Ihre Komfortzone verlassen können. Los geht’s!

 

  1. Reflektieren
  • Der erste Schritt liegt darin, sich über die eigenen Verhaltensweisen bewusst zu werden. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und reflektieren Sie Ihr Verhalten: Welche Verhaltensweisen empfinde ich an mir negativ?
  1. Verhalten analysieren
  • Als nächstes analysieren Sie Ihr Verhalten: Welches Verhalten möchte ich konkret ändern und warum?
  • Konzentrieren Sie sich erstmal auf ein Verhalten und werden Sie sich über Ihre Motivation klar. Wenn Sie wissen, WARUM Sie etwas tun, hilft Ihnen das, durchzuhalten.
  1. Auslöser identifizieren
  • Für jedes Verhalten gibt es einen Auslöser (z.B. Emotionen, Orte, Uhrzeit, Personen, Handlungen). Versuchen Sie den Auslöser Ihres Verhaltens zu finden, um das Muster zu durchbrechen und das alte Verhalten durch eine neue, bessere Alternative zu ersetzen.
  1. Gewohnheiten ändern bzw. ersetzen
  • Wie möchte ich mein Verhalten ändern? Mit welchem neuen Verhalten kann ich mein altes Verhalten ersetzen?
  • Setzen Sie sich Ziele und stellen Sie sich vor, wie Sie dieses Ziel erreichen möchten. Wichtig dabei ist es, kleine Schritte zu machen und sich Teilziele zu setzen, so ist die Gefahr, in alte Muster zu verfallen, kleiner. Schreiben Sie sich Ihre Ziele auf, so können Sie auch später prüfen, was sich schon verändert hat.
  • Stellen Sie konkrete „Wenn-Dann-Pläne“ auf, z.B. „Wenn ich das nächste Mal Lust auf Schokolade habe, nehme ich mir einen Apfel“. So können Sie die schädliche Gewohnheit durch eine neue Routine ersetzen.
  1. Die Komfortzone verlassen
  • Nachdem Sie sich mental darauf eingestellt haben, geht es ans Umsetzen. Integrieren Sie Ihr Verhaltensziel in den Alltag.
  • Zeigen Sie Mut! Die Komfortzone zu verlassen ist nicht angenehm – ist aber der Schlüssel für Entwicklung und Wachstum.
  1. Üben üben üben
  • Trainieren Sie sich bei jeder Gelegenheit die neue Gewohnheit an, welche die alte Gewohnheit ersetzt.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld über Ihr Vorhaben. Wer öffentlich kommuniziert, fühlt sich beobachtet, was zu hilfreichem sozialen Druck führt und vielleicht zu der ein oder anderen Unterstützung und Zuspruch.
  • Wenn Sie Ängste überwinden müssen: Überlegen Sie sich jeweils ein „Worst Case Szenario“: Was wäre das schlimmste, was passieren könnte? Wäre das wirklich schlimm oder könnte ich damit umgehen? Meist ist der „Worst-Case“ gar nicht so schlimm.
  1. Erfolge belohnen
  • Haben Sie das neue Verhalten umgesetzt und ein Teilziel erreicht? Dann haben Sie sich eine Belohnung verdient! So lernt Ihr Gehirn, dass sich die neue Verhaltensweise lohnt, was Sie darin bestärkt, dranzubleiben.
  1. Pausen nicht vergessen
  • Denken Sie daran, sich zwischendurch auch Entspannung zu erlauben. Wer die Komfortzone verlässt, empfindet oft Stress. Gönnen Sie sich daher auch mal bewusst eine Pause für das Wohlbefinden. Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich wieder zurücklehnen können! 😉
  1. Mit Rückschlägen umgehen
  • Kennen Sie das? Sie waren am Anfang sehr motiviert und nach zwei Wochen verfallen Sie wieder in alte Muster. Doch genau jetzt ist es wichtig, dranzubleiben! Rückschläge gehören dazu, doch wichtig ist es, danach wieder aufzustehen und weiterzumachen. Analysieren Sie die Situation und fragen Sie sich, warum Sie diesen Rückschlag erlebt haben. Was können Sie das nächste Mal anders machen, damit das nicht passiert? Stellen Sie sich mental darauf ein. Seien Sie nicht zu kritisch mit sich selbst, hacken Sie es als Lernerfahrung ab und gehen Sie mit neuer Motivation weiter!
  1. Halten Sie durch!
  • Um Gewohnheiten zu ändern braucht es viel Zeit und Geduld. Es dauert meist mindestens einen Monat, bis sich eine Verhaltensweise eingeprägt hat. Manchmal auch länger. Doch Durchhaltevermögen zahlt sich aus. Bleiben Sie am Ball!

Autorin

Anja Schenk

Anja Schenk

Assessorin | M. Sc. Psychology

 

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